Jun 072013
 

“Frühling lässt laute Bands

Wieder rattern durch die Lande”

frei nach Mörike soll das heißen, die Festivalsaison steht vor der Tür. Starteten die ersten kleineren Festivals schon im April, beginnt die Saison in Deutschland so richtig erst im Mai und läuft mit Rock am Ring und Rock im Park Anfang Juni zum ersten Höhepunkt auf. Höchste Zeit also sich richtig auf die kommenden Festivals, egal welcher Couleur, vorzubereiten.  Hier nun eine kleine Liste an Do’s, Doh’s! and Don’ts, die euch helfen kann, ein Festival genießen zu können.



Vor dem Festival

1. Auf welches Festival soll ich gehen?

Gute Frage, bei ca. 1.000 kleineren und größeren Festivals in Deutschland und unzähligen in Europa fällt die Wahl schwer. Wer nicht sowieso jedes Jahr zu “seinen” Festivals geht verliert da leicht den Überblick.  Abhilfe schaffen Spezialseiten wie die vom Visions-Verlag betriebene www.festivalplaner.de oder auch www.festivalhopper.de. Hier besteht die Möglichkeit sein Festival über verschiedene Suchmöglichkeiten nach Band, Datum oder Ort. Wer hier fündig wird sollte sich direkt um den Eintritt kümmern.

2. Wo bekomme ich Tickets her?Ausverkaufte Festivals

Hat man sich endlich für den Besuch eines Festivals entschieden, kann es gut sein, dass dieses schon ausverkauft ist. Besonders die großen Zwillingsveranstaltungen erfahren jedes Jahr mehr Zuspruch und sind somit frühzeitig ausverkauft.
Generell gilt je früher man sich um Tickets kümmert, desto günstiger ist es. Teilweise sind die Preise der Early-Bird-Tickets um 30% günstiger als die letztendlichen Preise kurz vor Start.
Wo man die Tickets kauft ist eigentlich egal. Preisliche Unterschiede gibt es fast keine, wenn man von der Vorverkaufsgebühr einmal absieht.  Tickets gibt es zum Beispiel online bei www.Konzertkasse.de oder bei www.eventim.de sowie in den bekannten Vorverkaufsstellen eurer Wahl. Wer hier kein Glück hat, kann immernoch kurzfristig bei Kleinanzeigen-Portalen nach dem Ticket seiner Wahl suchen.

3. Falschen Kleidung  I

Es ist ja schon etwas dran an der Aussage, dass es kein falsches Wetter gibt, sondern nur falsche Kleidung. Aus meinen Erfahrungen trifft das insbesondere bei Festivals zu. So kommt es regelmäßig zu sintflutartigen Regenfällen gepaart mit Temperaturen um die 30° Celsius. Wenn das Wetter dieses Jahr so bleibt, ist auch Schnee garantiert :-). Grundsätzlich sollte man gegen Regen und kühlere Temperaturen gewappnet sein. Ob und wie viel Wechselwäsche man mit nimmt, bleibt jedem selbst überlassen. Was man mitnimmt, sollte jedoch auch schmutzig werden dürfen. Es empfehlen sich Cargohosen mit vielen Taschen. Wer will denn schon den ganzen Tag seine Habseligkeiten in der Hand umher tragen? Ausgenommen davon sind Besucher von Indoor Festivals, wie zum Beispiel dem Rolling Stone Weekender. Was bei Oberbekleidung zu beachten ist, findet ihr in Teil zwei des Berichts.

Festivalausrüstung4. Was muss ich zum Festival als Ausrüstung mitnehmen?

 Das Ziel steht fest, Kleidung, Zelt und Schlafsack sind eingepackt und ihr habt noch Platz im Kofferraum? Dann Achtung, ruck zuck ist man für zwei Übernachtungen bis unter das Dach vollbepackt mit Dingen die man schon immer mal auf ein Festival mal mitgenommen haben sollte aber sich nicht getraut hat sie einzupacken. Profis nutzen gleich einen Transporter, weil ansonsten das Sofa ja nirgends rein passt.
Im Ernst, meine Erfahrungen zeigen, dass die Anzahl der mitgebrachten Dinge überproportional mit der Anzahl der Besuche eines Festivals steht. Bei meinem ersten Besuch des Highfieldfestivals bestand mein hab und gut aus einem Rucksack, Schlafsack, Zelt und Getränken. Dort kam man sich natürlich total  unvorbereitet vor. So waren Stühle und ein Kocher beim nächsten mal Pflicht. Bei meinem sechsten Besuch, hätte ich ohne weiteres eine mehrwöchige Urlaubsreise in alle Teile der Welt machen können. Egal ob Sahara oder Arktis, ich wäre vorbereitet gewesen. Das waren natürlich nur Dinge, die man echt, total, wirklich brauchte!

5. Wann reise ich am besten zum Festival an?

Ganz klar, egal wann Du anreist, es sind schon Leute vor Dir da. So oder so ähnlich wird es wohl vielen gehen, die sich extra einen Tag mehr frei genommen haben, um am Vorabend anzureisen. Dieses Phänomen ist jedoch meist nur auf den Festivals “im grünen” zu beobachten. Also die im nirgendwo stattfinden und wo man sein Zelt, Wohnwagen, Gartenhaus (siehe Punkt 4) auf einen Acker wirft. Bei Festivals in urbaneren Gegenden, sieht das schon anders aus. Wäre auch komisch, wenn z.B. in Hamburg beim Reeperbahnfestival schon drei Tage vorher die ersten Besucher ihre Zelten auf der Herbertstrasse aufschlagen würden. Nichtsdestotrotz ist eine frühe Anreise ratsam, gerade wer nicht mehrere Kilometer vom Zeltplatz zum Festivalgelände zurücklegen will.
Wo man sich am besten sein Schlaflager aufschlägt, was man tragen sollte und was nicht und was sonst noch alles so zu beachten erscheint im zweiten Teil der 10 Goldenen Festival Regeln “Während des Festivals”


Konzertkasse – Tickets im bundesweiten Vorverkauf

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