Sep 152011
 

Spontan ist es doch immer am besten. So auch dieses mal. Konzert entdeckt, kurz reingehört und dann ab aufs Konzert. Es ging erneut in die Musikzentrale Nürnberg.

Urlaub in Polen im MUZ Club in Nürnberg – 14.09.2011

Die Musikzentrale Nürnberg

Der MUZ-Club Nuernberg

Es wartete “Urlaub in Polen” auf ihren Tourstart zum gerade erschienenem Album “Boldstriker”. Interessanterweise war mein erster Besuch dort ebenfalls ein Tourauftakt (siehe ClickClickDecker).
Wie schon so oft, habe ich mir wieder völligst unbedarft um 20:00 Uhr an den Einlass gestellt. Und mal ehrlich, für 5,- Euro kann man doch auch nichts falsch machen.
Ist bis jetzt auch nie vorgekommen. so war es dann auch diesmal. Mit dem ersten Club-Mate in der Hand ging es dann um 20:45 los. Der MUZ Club war gut gefüllt und wir wie immer vorne mit dabei.

Wie, nur zwei Leute ?

Schlecht vorbereitet, wie immer war ich überrascht als nur zwei Leute die Bühne betraten. Beim Probehören klang die Musik nach mehr.

Kaum hatten die zwei angefangen musste ich meine Aussage aber revidieren. Live schafft es das Kölner Musikprojekt die Songs noch druckvoller zu gestalten. Wobei sie umfangreiche Hilfe von technischer Seite bekommen. Gregor, der Kopf des Projekts, spielt neben der Gitarre auch die elektronische Fußorgel in Vollendung.

Und das Konzert?

Dank der kleinen Location im MUZ Club gibt es keine Probleme den Raum voll zu beschallen. Wie es sich für einen Tourauftakt gehört, kam es auch zu einem kleinen technischen Problem. Der “Dritte Mann” hatte wohl nicht genügend geprobt. Aber wie immer ist Gaffa-Band des Musikers Freund und so konnte nach einer kurzen Unterbrechung weiter gespielt werden.So etwas ist zwar nicht Madonna-Like professionell – macht Bands aber immer sympathisch.

Das Set wurde eröffnet von zwei älteren Stücken. Dann ging es mit “Snowwhite” aber auch schon mit Songs aus dem neuen Album “Boldstriker” los.

SchattenspieleDer Sound von “Urlaub in Polen” ist schwer zu beschreiben. Trotz der vielen elektronischen Einflüsse hatten einige Songs etwas tarantinoesques. Manchmal klangen Sie wie die 70er-Jahre Elektroingenieure von “Hawkwind”.
Ich würde den Sound als “Space-Stoner-Rock” bezeichnen.

Nach zwei Zugaben war dann auch dieses kurzweilige Konzert zu Ende.

Was den Abend besonders machte

Nach dem Konzert ging es, wie immer, noch einmal an den Merch-Stand. Vielleicht gab es ja ein günstigen Button, Badge ein T-Shirt oder eine CD. Nach einigen Erklärungsversuchen, welche CD denn nun für den Einstieg in “Urlaub in Polen” zu kaufen sei, schaltete sich dann Gregor ein.

So gehört sich das – Beratung direkt vom Erzeuger. Wo gibt es denn noch so etwas in Deutschland?

Es wurde im Endeffekt auch das neue Album. Das erste, dass von den Künstlern selbst aufgenommen worden ist.  Leider wird es wohl auch erste einmal das letzte sein. Man hat sich entschieden neue Wege zu gehen und das Projekt nach der Tour ruhen zu lassen.

Aber keine Angst, Gregor Brenner lies erkennen, das es nicht Schluss mit der Musik generell ist. Er bleibt uns zumindest als Gitarrist von KEN (Band des Ex-Blackmail Sängers Aydo Abay) erhalten.

Wer nun noch einmal Urlaub in Polen” Live erleben möchte, hat bis Ende Dezember noch zeit dazu. Die Band tourt nun quer durch Deutschland.
Eventuell folgen noch weitere Termin in 2012.

>>Tickets für “Urlaub in Polen” gibt es hier<<

Die Tourdaten von “Urlaub in Polen” 2011

  • 15.09. Werk 2, Leipzig
  • 16.09. Unikum, Erfurt
  • 17.09. 12zehn, Stuttgart
  • 20.09. Bassy Club, Berlin
  • 21.09. Haus 73, Hamburg
  • 22.09. Zeche Carl, Essen
  • 23.09. Schalchthof, Wiesbaden
  • 24.09. MS Treue, Bremen
  • 01.10. Forum, Bielefeld
  • 07.10. Atomino, Chemnitz
  • 08.12. K19, Kassel
  • 09.12. AMP, Münster
  • 10.12. FFT, Düsseldorf
  • 14.12. Kohi, Karlsruhe
  • 15.12. ISC, Bern (CH)
  • 16.12. Eden, Ulm
  • 17.12. Backstage, München

>>Tickets für “Urlaub in Polen” gibt es hier<<

Wer ins neue Album reinhören möchte, kann dies hier tun:

Der Spätsommer/Herbst 2011 beginnt schon mal gut, was Konzerte angeht. ich bin gespannt, was er noch für Überraschungen birgt.

Was war euer überraschenstes Erlebnis auf einem Konzertbesuch?

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