Jul 082007
 

Hier nun endlich meine versprochene Abhandlung über das Konzert am letzen Freitag im Juni.
Für alle die mein Geschwafel nur überfliegen:

-spät
-kurz
-afrikanisher Chor?
-Betrunkene als Nachbarn
-Spaß
-türkische Pizza

Kostprobe gefällig?

Wenn ich euer Interesse geweckt habe dann geht’s hier los:
Auf dem Rückweg aus unserem kurzen aber schönen Urlaub in der Toskana haben wir einen kurzen Zwischenstopp in der wirklich hübschen Stadt München eingelegt.
Kurz nachdem wir nämlich der Termin unseres Urlaubs feststand wurden neue Konzerttermine der Chili Peppers bekannt gegeben. Was lag also näher sich noch einmal diese nette Kapelle anzusehen.
Nach ca 700 km fahrt aus der Toskana nach Bayern mussten wir erst einmal im gebuchten Hotel halten um uns frisch zu machen und in ein geeignetes Konzertoutfit zu steigen.
Hierbei muss noch einmal erwähnt werden, da es immer noch nicht alle begriffen haben:

Die drei goldenen Regeln des Konzertoutfits:

  1. Generell gilt, nicht T-Shirts der auftretenden Band tragen, es sei denn sie sind
    a) selten oder b) mindestens 10 Jahre alt. Schliesslich sind wir nicht beim Fussbal und müssen ein Team anfeuern. Wir sind alle aus dem gleichen Grund hier.
  2. Man darf sich gerne eine (überteuertes) Tourshirt kaufen aber sofort Tragen? – No way!
    Entweder nach dem Konzert kaufen oder um die Hüfte binden.
  3. Trage je nach Geschmack ein T-shirt einer Band die Musikalisch dem Act nahe steht
    (eine Art des heute genutzten Taggings) Beispiel: RHCP – Foo Fighters oder QOTSA.
    Alternativ trägt man da komplette Gegenteil: z.B. ein 1985er Tourshirt von Europe.
    Charakterstarke Persönlichkeiten tragen auch einfach was ihnen gefällt Hardcore Punk oder Heavy Metal Bands. (Ich trug bei “Me first & the Gimme Gimmes z.B.ein RHCP-shirt)
    Oder man hält sich aus der ganzen Diskussion raus und trägt Marken wobei es hier ebenfalls inoffizielle “Regeln” gibt.

Durch das umziehen kamen wir erst relativ spät am Stadion an, die übervollen U-Bahnen zeigten uns aber das wir nicht zu spät waren. Nachdem wir auf der Frage nach der Vorand in nur fragende Gesichter geblickt haben “Dinosaur jr. ” – Nie gehört
Wurde wir überrascht von einem afrikanischem Gospelchor – Dinosaur jr.?
Ok, wir waren spät dran, die “echte” Vorband war das wohl nicht mehr.
Nun galt es einen Platz zu finden an dem man (Zepp und ich) etwas sehen können und Nicole wenigstes das Bühnendach sah. ;-)
Mittig fanden wir dann noch ein freies Plätzchen. Leider stellte sich heraus, das der Grund des freien Platzes ein 4er Pack Betrunkener war, die weder der deutschen Sprache noch der englischen und gar nicht den Texten der Chili Peppers mächtig waren (“Ööööööiioooo” ist kein Titel der neuen CD). Die armen werden am nächsten Tag sicher nicht mehr wissen wo sie waren oder was Sie gemacht haben…….
Wer sich angesprochen fühlt: Ich habe noch ein paar aussortierte Bilder von euch :-)
Das Konzert selbst war gut, neu aber kurz. Will sagen die Akustik war gut, die Lieder leider überwiegend neu (von den letzten drei Alben) und das Konzert war nach 1,5 Stunden rum.
Erst eine Woche später wusste ich wieso: anscheinend haben sich die Nachbarn beschwert und haben erwirkt, dass das Konzert um halb elf zu Ende sein sollte. (“hass“)

Konzert Red Hot Chili Peppers München

Fazit: das Hallenkonzert in Frankfurt war besser.

Auf dem Rückweg, nach einem “echten” T-Shirtverkäufer suchend fanden wir heraus das zeitglich mit unserem Besuch das Tollwood Festival statt fand. Mein Tipp für alle, die nicht aufs Oktoberfest gehen können/wollen.
Ein, zwei maß Bier später fanden wir uns auf der Suche nach der nahe gelegenen S-Bahnstation wieder. “Immer den Menschen nach” hilft nicht, wenn alle anderen um Parkplatz laufen.
Zwei Taxifahrten, eine U-bahnfahrt, eine Türkischen Imbiss und 46 EUR später waren wir im Hotel, wo wir unseren Nachtsnak zu uns nahmen.
Was folgt? alles im letzen Teil der Urlaubsberichterstattung.

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