Wasting Light – Ins neue Foo Fighters Album reingehört

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Apr 072011
 
Heute hab ich mich zu einem dieser großen unpersönlichen Elektronikfachmärkte bewegt. Dort in Hoffnung auf deren Unwissenheit nach dem neuen Foo Fighters Album Wasting Light gefragt. Klar hatten sie es schon. Ein Gang ins Lager und er gab mir das gute Stück.
Man zu meiner Zeit als Aushilfsfachverkäufer in der Tonträgerabteilung wäre so was nicht durch gegangen…
Abe wie sagt man so schön: “Auch die gute alte Zeit ist nicht mehr was sie einmal war”.
Aber zurück zur neuen CD – ein Digipack von aussen wirkt es fast wie eine Bootleg-Aufnahme. Gibt es so etwas heute überhaupt noch? Schaut aber mal selbst:

Wasting Light – Foo Fighter

Nachdem ich mir die CD der Foo Fighters nun lange genug von aussen angesehen hatte, war es Zeit auch mal rein zu hören.

Also CD in den Player und ab. Hier nun der Live-Bericht des ersten Hörens:

  1. Bridge Burning: Ein Einstieg mit einem Gitarre-Crescendo und den ersten Textzeiele “These are my famous last words” – ob das was zu bedeuten hat? Ansonsten in alter Foo Fighters – Manier zum Kopfschütteln geeignet. Bleibt aber noch nicht im Ohr.
  2. Rope: Ok so viel muss man nicht sagen, läuft ja im Radio rauf und runter. Aber auf jedenfall ein starker Song.
  3. Dear Rosemary: Etwas ruhiger als die ersten zwei Stücke aber noch weit entfernt von einer Ballade. Der Text hat sicher einen wichtigen Hintergrund – der Song macht mich aber gerade nicht so an.
  4. White Limo: war ja die erste Single Auskopplung, lief mir aber nicht so häufig vors Radio. Liegt wahrscheinlich an der etwas härteren Gangart. Krachende Gitarren, kreischender Gesang und Lemmy von Motörhead im Video sind anscheinend genug um von vielen Radiosendern überhört zu werden.
  5.  Arlandria: Tja, wer die neue VISIONS hat, kennt auch diesen Song. Der Song auf der “All Areas”- CD, ein langes Interview und das Cover machen diese Ausgabe sehr FF lastig. Ach ja, der Song. Er könnte aus “Echoes, Silence, Patience & Grace” stammen. Hier haben die Foo Fighters glatt nach dem Motto gehandelt: “Never change a winning Tune”. Der Song ist nicht schlecht – halt nur irgendwie schon einmal gehört.
  6. These Days: Es geht jetzt weiter mit einem ruhigeren Stück. Ein leichtes lauter werden zum Refrain hin, um niemanden einschlafen zu lassen. Nach dem Ersten hören – sicher eine weitere Auskopplung fürs Format-Radio. Nett aber nichts besonderes.
  7. Back & Forth: klingt beim ersten hören etwas Foo Fighters ungewohnt. Schön, nach all der Reminiszenzen an alte Alben. Wobei auch hier der letzte Druck fehlt. Werden die Herren Grohl , Hawkins, Mendel, Shiflet und Smear alt? Klingt fast nach einer amerikanischen Schema-F Produktion. Da wird einem ein altes Nirvana-Team versprochen (Butch Vig, Krist Novoselic) und dann so etwas.
  8. A Matter of Time: OK, es geht wieder etwas aufwärts. Mir fehlt auch hier der Bewegungszwang. Entweder muss ich es lauter hören (noch lauter?) oder ich erwarte zu viel. Hmmm.. Das Lied entwickelt sich aber im Laufe des Songs. Doch, passt am Ende. Ich denke noch zwei, drei mal hören und ich drehe die Anlage voll auf.
  9. Miss the Misery:  Ein Autofahr-Song. Kennt ihr das? Man sitz im auto fährt eine längere Strecke und hört ein Album einmal ganz durch. Am Anfang kann man noch voll mitgehen und später lässt die Aufmerksamkeit etwas nach. Erst nach einigen mal durchnudeln bemerkt man solche Songs. Vorher sind Sie einem durch die Ohr-Lappen gegangen. Jetzt wisst ihr was für ein Song das ist, oder?
  10. I Should have known: Der Song für alle Nirvana-Fans (Aus Grohls schaffen ist mir persönlich “Songs for the deaf ” einfach lieber als “Nevermind”). Zusammen mit Krist Novoselic verarbeiten Sie darin die Zeit mit Kurt Cobain. Klingt ungewohnt ruhig. Den Tod von Cobain im Hinterkopf ist der Song halb eine Abrechnung (“I can not forgive you”), halb ein Lebewohl. Guter Song.
  11. Walk: Der letzte Song des Albums “Wasting Light” holt einem wieder aus der Melancholie.Geht wieder nach vorn. Ist ein schöner Abschluss.

Das Fazit nach dem ersten Hören:
“Wasting Light” ist meiner Meinung nach ein gutes Album,, jedoch nicht ihr bestes. Mir war es an einigen Stellen zu lahm. Rocken können Sie ja, sich großartig weiter- oder zurückentwickelt haben Sie sich mit diesem Album nicht.
Garagen Rock sollte es sein. Klassischer Rock ist es geworden. Für die Garage fehlt der Dreck und das unsaubere in der Musik. Das kommt leider nur an einigen Stellen raus. Eine solide Platte ist es. Sie sollte bei keinem Foo Fighters- Fan fehlen und wird auch den einen oder anderen neuen Hörer ansprechen.
Aber wer weiß? Morgen höre ich mir das Album noch einmal im Auto an, vielleicht fällt meine Meinung dann ganz anders aus.

Motörhead Konzert Offenbach Stadthalle

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Dez 092008
 

Tja und zwei Tage nach Farin Urlaub dies. Geiler Hammerharter Rock!
Diesmal aus der hinteren Reihe… bin halt nix mehr gewohnt.
Ach Ja, Danko Jones war wie immer Klasse (“I’m Danko Jones!”) und Saxon… hmmm… Sie haben Ihr alter immerhin nicht verheimlicht….

Hier meine Eindrücke:

Motörhead Konzert Offenbach Dezember 2009
Motörhead Konzert 2008 Stadthalle Offenbach

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